Als Ersatz für die Orgel von 1959, die aus dem überarbeiteten und abgeänderten Pfeifenmaterial der Orgeln von 1886 und 1947 zusammengebaut wurde, ist ein grundständiger Neubau entstanden.
Nach Vertragsunterzeichnung im November 2006 wurde die alte Orgel nach dem Osterfest 2008 abgebaut. Die Weihe der neuen Orgel fand am 11. April 2009 statt.
Die neue Orgel hat 37 Register auf drei Manualen und Pedal und wurde erbaut von der österreichischen Werkstatt Rieger Orgelbau (www.rieger-orgelbau.com). Der vorhandene pseudobarocke Prospekt wurde an die neue Orgel angepaßt und neu marmoriert. Hinter dem Prospekt ist ein neues Gehäuse entstanden, das, obwohl es zwei Schwellwerke beinhaltet, schmaler als das alte Gehäuse baut. Dadurch war es möglich, die Fenster links und rechts der Orgel wieder zu öffnen.
| Hauptwerk I (C-c4) | Positiv (im Schweller) II (C-c4) | Schwellwerk III (C-c4) | Pedal (C-g0) |
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Montre 16' Principal 8' Violoncello 8' Flûte harmonique 8' Octave 4' Octave 2' Mixtur 4fach 2' Tromba aalensis 8' |
Principal 8' Lieblich Gedeckt 8' Salicional 8' Octave 4' Rohrflöte 4' Nazard 2 2/3' Pfeifle 2' Tertia 1 3/5' Mixtur 4fach 1 1/3' Basson 16' Trompete 8' Clarinette 8' Tremulant |
Lieblich Gedeckt 16' Geigenprincipal 8' Holzflöte 8' Viole de gambe 8' Voix céleste 8' (ab c°) Fugara 4' Flûte octaviante 4' Carillon 2 2/3' Flautino 2' Trompette harm. 8' Basson-Hautbois 8' Clairon harm. 4' Tremulant |
Principalbaß 16' Subbaß 16' Violon dolce 16' Octavbaß 8' Gedecktbaß 8' Cello dolce 8' Octavbaß 4' Posaune 16' Trompete 8' |
Spielhilfen:
Koppeln: II/I, III/I, III/II, III 16'/III (durchkoppelnd)
I/P, II/P, III/P, 4' II/Ped
Die Pedallade wird aus Platzgründen als sog. Extensionslade gebaut. Das bedeutet, für Principalbaß und Octavbaß gibt es nur eine Pfeifenreihe, die oktavversetzt angespielt wird. Das gleiche gilt für Violonbaß und Violoncello, Subbaß und Gedecktbaß sowie Posaune und Trompete.